Das Wohnhaus

Das erste Haus

Das erste Wohnhaus wurde Mitte der 50-er Jahre an den Werkstatt-Trakt angebaut.

 

In der Wanne des Fußabtreters vor der Haustür finden sich noch heute die Abdrücke der Füße beider Kinder, die sie dort an der Hand ihrer Mutter im frischen Zement hinterließen.

 

Die Kacheln in der Küche beschrieb Friedel Thoms mit Rezepten und malte dazu das passende Motiv.  Seiner Zeit voraus, entwarf und baute sich das Paar eine weiße Einbauküche. Die Schranktüren bemalte die Künstlerin mit Hahn und Henne, die symbolisch für das Ehepaar standen. Ein Teil dieser Küche existiert noch heute. Einige Zimmertüren bemalte sie ebenfalls, jedoch mit volkskundlichen Blumenmotiven. Alles in der Farbe Orange, der Lieblingsfarbe ihres Mannes.

 

Das Wohnhaus bekam ein Badezimmer mit WC, was damals als großer Luxus galt. Das erste Baden fand bereits statt, bevor die Kacheln an den Wänden klebten. Tochter Annette empfand die noch dunklen Wände als bedrohlich,

aber nachdem Friedel Thoms die Badezimmerkacheln mit Tiermotiven bemalt hatte und diese geklebt waren,  gab es während des Badens für alle viel an den Wänden zu entdecken.

 

Der Arbeitsraum von Friedl Thoms lag in einem Durchgangszimmer, das die Wohnung mit der Werkstatt verband. Von hier aus leitete  sie die angrenzende Malerei und konnte durch eine  Glastür in die Wohnung sehen.  Auf diese Weise hatte sie sowohl die Mitarbeiter als auch die Kinder immer im Blick.

 

Nach dem Bau des 2. Hauses wurde das Wohnhaus zur "Galerie in der alten Töpferei".

 

 

Das zweite Haus

Das zweite Wohnhaus entstand 1980 und war die Erfüllung eines Traums. Das Haus war von der Ausstattung für die damalige Zeit sehr luxuriös.

 

Hier lebten sie bis zu ihrem Tod..

Die nachfolgenden Bilder bieten einen kleinen Einblick in das private Refugium des Künstlerehepaars.

 



Impressions